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Alexander Keck: Weniger Steuern & mehr Vermögen

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Über den Autor

Alexander Keck ist Autor von Weniger Steuern & mehr Vermögen: Wie du als Unternehmer*in mehr aus deinem Geld machst*. Auf seiner Website Unternehmergold veröffentlicht er Wissen und Werkzeuge für Unternehmer*innen, mit denen sie Steuern in Vermögen wandeln.

Zusammenfassung

Das Buch Weniger Steuern & mehr Vermögen* ist ein Steuerleitfaden für Selbständige und Unternehmer. Der Autor, Alexander Keck, erläutert, wie ein solides steuerliches Fundament für nachhaltigen Vermögensaufbau aussieht.

Selbständige und Unternehmer haben einen viel größeren steuerlichen Gestaltungsspielraum als Angestellte – sie müssen ihn nur nutzen.

Alexander Keck macht gleich in der Einleitung deutlich, dass man sich nicht allein auf die Steuerberatung verlassen darf, sondern selbst ein steuerliches Grundverständnis braucht. Nur dann kann man der Steuerberatung auch die richtigen Fragen stellen und sich gut beraten lassen. Insofern lässt sich das Buch als steuerlicher Grundkurs für Selbständige und Unternehmer verstehen.

Der Autor ist selbst Unternehmer und kein Steuerberater. Er versteht sich als Übersetzer von Steuerberater-Sprech in für Unternehmer*innen verständliche Sprache. Das wird beim Lesen des Buchs auch ganz deutlich, denn das Buch ist sehr klar und verständlich aus einer unternehmerischen Perspektive geschrieben.

Im Buch werden fünf Weichenstellungen beschrieben:

  1. Die beste Rechtsform für dein Unternehmen
  2. Die beste Rechtsform für dein Vermögen
  3. Wie du dein Gehalt steueroptimal gestaltest
  4. Wie du Steuervorteile bei Investitionen für den Vermögensaufbau nutzt
  5. Wie du deine Altersvorsorge gestalten kannst

Die Steuervorteile im Buch werden anhand von Beispielrechnungen anschaulich und verständlich dargestellt.

Stufe 1: Die beste Rechtsform für dein Unternehmen

Der erste Satz in diesem Kapitel lautet: Die beste Rechtsform für die meisten Unternehmen ist die GmbH.

Entsprechend folgt kein Vergleich aller Rechtsformen mit komplexen Tabellen, sondern der Autor leitet her, warum er die GmbH für die am besten geeignete Rechtsform hält.

Dabei vergleicht Alexander Keck insbesondere alle Personengesellschaften (Einzelunternehmen, GbR, OHG, KG) auf der einen Seite mit Kapitalgesellschaften (GmbH, UG) auf der anderen Seite.

Und die Hauptargumente werden auch gleich geliefert:

  1. Die GmbH schützt dein Privatvermögen: Bei Personenunternehmen (Einzelunternehmen, Freiberuflichkeit, GbR, OHG) ist das Unternehmen Teil der natürlichen Person des Unternehmers. Daher tragen Personenunternehmer alle Haftungsrisiken persönlich und alle Verluste aus dem Unternehmen schlagen direkt auf das Privatvermögen durch.Bei der GmbH sind Haftungsrisiken und Verluste in der GmbH gefangen, sodass die Privatvermögen der Unternehmer geschützt sind. Die GmbH bietet somit eine Brandmauer gegen alle unternehmerischen Risiken.
  1. Die GmbH hat eine geringere Steuerlast: Bei Personenunternehmen wird der Unternehmensgewinn unabhängig von der Gewinnverwendung unmittelbar und vollständig als persönliches Einkommen versteuert. Ab ca. 60.000 Euro greift der Spitzensteuersatz von aktuell 42 Prozent.In der GmbH hängt die Besteuerung der Gewinne von deren Verwendung ab. Nur das Geschäftsführergehalt wird als persönliches Einkommen versteuert. Alle Gewinne, die in der GmbH verbleiben, werden mit Körperschafts- und Gewerbesteuer von zusammen ca. 30 Prozent besteuert.Der Steuervorteil der GmbH beträgt daher bis zu 12 Prozentpunkte. Von 10.000 Euro Gewinn bleiben im Spitzensteuersatz nach der Einkommensbesteuerung 5.800 Euro. In der GmbH wären von diesen 10.000 Euro noch 7.000 Euro übrig, also 1.200 Euro oder 20 Prozent mehr.Der Autor macht deutlich, dass diese 20 Prozent mehr Vermögen in der GmbH einem Investitionsvorsprung von fünf Jahren entspricht. Das heißt, ein Personenunternehmer müsste sein Kapital fünf Jahre mit vier Prozent Rendite investieren, nur um dort anzukommen, wo der GmbH-Unternehmer schon zu Beginn ist.

Im Folgenden wird erläutert, wie hoch die Kosten der GmbH sind und ab wann sich die GmbH steuerlich lohnt: Sobald wenigstens 10.000 Euro mehr Gewinn erwirtschaftet werden, als zum Lebensunterhalt gebraucht wird.

Interessant ist auch die Gegenüberstellung zwischen GmbH und UG, denn die UG ist nichts anderes als eine kleine Form der GmbH und verfügt auch über alle Vorteile der GmbH.

Abschließend erläutert der Autor, welche Wege zur GmbH führen, wenn man neu gründet oder schon ein Personenunternehmen hat.

Stufe 2: Die beste Rechtsform für dein Vermögen

Alexander Keck leitet jedes Kapitel mit einer deutlichen Zusammenfassung ein, durch die der Leser genau weiß, was ihn im Kapitel erwartet. Mit Erlaubnis des Autors dürfen wir diese Zusammenfassung nutzen:

Unternehmer*innen sollten ihre Anteile an Unternehmen und andere Vermögenswerte nicht im persönlichen Besitz halten, sondern über eine Holding-Gesellschaft. 

Durch eine Holding kannst du die Gewinne aus deinem operativen Unternehmen ausschütten, ohne sie persönlich zu versteuern.

Dank steuerbegünstigter Reinvestitionen ist eine Holding das ideale Fundament für deinen langfristigen Vermögensaufbau und deine Altersvorsorge.

Fazit des ersten Kapitels ist, dass Unternehmer keine Gewinne ausschütten dürfen, zumindest nicht an sich persönlich. Dennoch sollten die Gewinne vom Risiko des operativen Unternehmens getrennt werden, da ansonsten ja der Vermögensschutz der GmbH nicht mehr greift.

Das Mittel dafür ist eine Holding. Diese Holding ist nichts anderes als eine Kapitalgesellschaft, also eine UG oder GmbH.

Wenn nun Gewinne aus dem operativen Unternehmen an die Holding ausgeschüttet werden, sind diese fast steuerfrei und werden effektiv nur in Höhe von 1,5 Prozent besteuert. Das sind 25 Prozentpunkte weniger als bei der Besteuerung von Gewinnausschüttungen an Privatpersonen.

Dieser Steuervorteil greift auch bei einem Unternehmensverkauf: Auch dann werden auf den Veräußerungserlös in der Holding nur 1,5 Prozent Steuern fällig statt ca. 26,5 Prozent im Privatvermögen. Beträgt der Veräußerungserlös beim Unternehmensverkauf beispielsweise eine Million Euro, werden im Privatvermögen 265.000 Euro Steuern fällig. In einer Holding müsste man jedoch nur 15.000 Euro Steuern zahlen – nach Steuern bleibt in der Holding 250.000 Euro mehr Vermögen als im Privatvermögen.

Der Autor argumentiert daher, dass jeder Unternehmer, der sein Unternehmen einmal verkaufen will, unbedingt rechtzeitig eine Holding einziehen sollte.

Im weiteren Verlauf des Kapitels beschreibt Alexander Keck, wie die Holding gegründet wird und bestehende Beteiligungen auf eine Holding übertragen werden können. Sehr interessant dabei ist, dass man zwei GmbHs, also Holding und operative GmbH, mit einem Stammkapital gründen kann.

Stufe 3: Wie du dein Gehalt steueroptimal gestaltest

Sobald man sowohl über eine operative GmbH als auch über eine Holding verfügt, bieten sich interessante Möglichkeiten zur Gehaltsgestaltung. Man könnte sich nämlich sowohl über die operative GmbH als auch über die Holding ein Gehalt auszahlen.

Der Autor zeigt eine optimale Gehaltsgestaltung für verschiedene Situationen auf, insbesondere für Alleingesellschafter auf der einen Seite und auf der anderen Seite, wenn mehrere Gesellschafter am operativen Unternehmen beteiligt sind.

Ein Grundsatz aus dem ersten Kapitel zur GmbH lautet, dass man sich nur so viel Gehalt auszahlen sollte, wie für den persönlichen Lebensunterhalt benötigt wird. Den Rest sollte man zum niedrigeren Steuersatz in der GmbH (Holding) lassen und dort investieren.

Wenn einem das operative Unternehmen aber nicht allein gehört, ist das nicht einfach umzusetzen. Dann möchte man ja ein möglichst hohes Geschäftsführergehalt erzielen, denn das Gehalt hat man ganz für sich und den Gewinn in der GmbH nur in Höhe seines GmbH-Anteils. Ein hohes Gehalt bedeutet aber auch hohe Versteuerung.

Um dieses Dilemma aus möglichst hohem Gehalt und möglichst niedriger Versteuerung zu lösen, stellt der Autor ein neues Mittel zur Gehaltsgestaltung vor: die Geschäftsbesorgung, bei der die operative GmbH die Holding mit der Führung der Geschäfte beauftragt.

Durch die Geschäftsbesorgung kann eine angemessen hohe Vergütung für die Geschäftsführung erzielt werden. Diese wird aber nicht als Gehalt ausgezahlt und unmittelbar versteuert, sondern fließt an die Holding. Aus der Holding kann man sich dann als Gehalt genau so viel auszahlen, wie man zum Leben benötigt. Je höher die Differenz aus dem eigentlichen Geschäftsführungsgehalt und dem, was man für den Lebensunterhalt benötigt, desto höher ist der Steuervorteil durch die Gehaltsoptimierung mit der Geschäftsbesorgung.

Alexander Keck zeigt, dass auch für Alleingesellschafter des operativen Unternehmens eine Geschäftsbesorgung mit der Holding sinnvoll sein kann, insbesondere für die Umsetzung einer betrieblichen Altersvorsorge, die in einem späteren Kapitel vorgestellt wird.

Stufe 4: Wie du Steuervorteile bei Investitionen für den Vermögensaufbau nutzt

In diesem Kapitel zeigt der Autor, dass Kapitalgesellschaften wie die GmbH auch bei Investitionen oft Steuervorteile gegenüber privaten Investitionen haben.

Alexander Keck erläutert und vergleicht die Besteuerung von vier Investitionsklassen im Privatvermögen mit der GmbH:

  1. Unternehmensbeteiligungen: Bei Unternehmensbeteiligungen ab einer Höhe von 15 Prozent werden Dividendenausschüttungen und Veräußerungserlöse an die Holding nur mit 1,5 Prozent besteuert – statt mit über 26 % im Privatvermögen.
  1. Aktien: Bei Aktien liegt die Beteiligungsquote unter 15 Prozent. Auf Dividenden entfällt damit der Steuervorteil der GmbH.Veräußerungserlöse jedoch werden unabhängig von der Beteiligungshöhe in der Holding in Höhe von 1,5 % besteuert – also auch bei Aktieninvestitionen. Dadurch hat die GmbH oder Holding bei Veräußerungsgewinnen grundsätzlich einen Steuervorteil in Höhe von 25 Prozentpunkten gegenüber dem Privatvermögen.
  1. Aktienfonds und Aktien-ETFs: Bei Investitionen in Aktienfonds und ETFs hat eine GmbH gegenüber dem Privatvermögen Steuervorteile sowohl bei Veräußerungsgewinnen (7 Prozentpunkte) als auch bei Dividenden (6 Prozentpunkte).
  1. Immobilien: Die Unterkapitel zu Aktien und Aktienfonds/ETFs umfassen im Buch jeweils etwa fünf Seiten. Das Kapitel zur Besteuerung von Immobilien umfasst elf Seiten. Die Immobilienbesteuerung ist demnach deutlich komplexer. Der Autor schafft es jedoch, die Besteuerung von Immobilien im Privatvermögen und in der GmbH verständlich zu vergleichen.Bei Immobilien haben private Investoren gegenüber der GmbH einen großen Vorteil: Nach spätestens 10 Jahren Haltedauer sind die Veräußerungserlöse steuerfrei.Zwar werden Mieterträge in der GmbH niedriger besteuert (ca. 30 Prozent) als Mieterträge im Privatvermögen (bis zu 42 Prozent), doch durch die Abschreibungen bei Immobilien erzielen viele Immobilien keine hohen steuerlichen Erträge. Alexander Keck zeigt auf, wie durch die Abschreibung aus einem tatsächlichen Gewinn ein steuerlicher Verlust werden kann.Die Schlussfolgerung des Steuervergleichs lautet, dass Immobilien in A-Lagen meist höhere Wertsteigerungen bei gleichzeitig niedrigen Mietrenditen aufweisen und daher tendenziell im Privatvermögen besser aufgehoben sind während Immobilien in C- oder D-Lagen niedrigere Erwartung der Wertsteigerung bei höheren Mietrenditen aufweisen und daher tendenziell besser in der Holding oder einer Immobilien-GmbH aufgehoben sind.Sehr interessant ist auch, dass wenn man als Unternehmer eine Immobilie privat kauft, z. B. weil man selbst darin wohnen will, einem die Holding ein Darlehen für den Kauf geben kann. Für die Bank sieht das aus wie Eigenkapital. Für den Unternehmer ist der Vorteil, dass er das Eigenkapital damit aus niedriger versteuertem Einkommen der GmbH nehmen kann statt aus hoch versteuertem persönlichen Einkommen.

Sobald man als Unternehmer über eine GmbH verfügt (idealerweise eine Holding), sollte der weitere Vermögensaufbau daher in der GmbH erfolgen und nicht im Privatvermögen. Die GmbH oder Holding wird damit zur persönlichen Privatbank.

Stufe 5: Wie du deine Altersvorsorge gestalten kannst

In diesem Kapitel zeigt der Autor, wie GmbH-Unternehmer die Möglichkeiten der betrieblichen Altersvorsorge für sich nutzen können. Über die betriebliche Altersvorsorge können Unternehmer vor Steuern für ihr Alter vorsorgen.

Insbesondere wird die Variante der direkten Pensionszusage vorgestellt, bei der die Altersvorsorge ohne Einbeziehung einer Versicherung oder eines Versorgungsträgers umgesetzt wird. Anstatt dass Pensionsrückstellungen an eine Versicherung abfließen, bleibt das Kapitel der Pensionsrückstellung in der GmbH. Als Unternehmer kann man dann selbst entscheiden, wie das Kapital für die Altersvorsorge investiert wird. Beispielsweise kann das Kapital auch dafür genutzt werden, dass die GmbH dem Unternehmer ein Darlehen für den Kauf einer Immobilie gibt.

Der Steuervorteil der betrieblichen Altersvorsorge beträgt ca. 70 Prozent gegenüber einer privaten Altersvorsorge. Dieser Steuervorteil entspricht einem Investitionsvorsprung von 14 Jahren.

Bei der Umsetzung der betrieblichen Altersvorsorge gibt es einige Einschränkungen, die beachtet werden müssen. Das gilt insbesondere, wenn der Unternehmer über mehr als die Hälfte der Unternehmensanteile besitzt. Alexander Keck zeigt auch, was beachtet werden muss und wie die Altersvorsorge optimal umgesetzt wird.

Am Ende werden die fünf im Buch vorstellten Stufen für ein solides steuerliches Fundament noch einmal aufgezählt:

  1. Wandle dein Unternehmen in eine GmbH um, falls es noch keine ist!
  2. Überführe deine Unternehmensanteile und dein Vermögen in eine Holdingstruktur!
  3. Schließe einen Geschäftsbesorgungsvertrag zwischen der Operativ-GmbH und deiner Holding und steuere dein Gehalt über die Holding!
  4. Investiere aus deiner Holding heraus zur Vermögensmehrung!
  5. Vereinbare mit deiner Holding eine Pensionszusage und investiere vor Steuern in deine Altersvorsorge!

Anschließend erläutert der Autor, warum diese Weichenstellungen nicht nur bei der aktuellen Steuergesetzgebung vorteilhaft sind, sondern mit großer Sicherheit auch bei Gesetzesänderungen Bestand haben werden.

Bonus: Wie du deiner Steuerberatung hilfst, dir zu helfen

In diesem abschließenden Kapitel macht der Autor deutlich, dass es in der Zusammenarbeit zwischen Unternehmern und Steuerberatungen viele Missverständnisse gibt, die die Zusammenarbeit belasten.

Alexander Keck zeigt die wichtigsten Missverständnisse auf und leitet Tipps für eine fruchtbare und bessere Zusammenarbeit ab.

Fazit

Das Buch Weniger Steuern & mehr Vermögen* ist ein wertvoller Steuerleitfaden für Unternehmer. Es werden klare Handlungsempfehlungen aufgezeigt und begründet.

Hier kannst du dich für den kostenlosen E-Mail-Kurs »Dein 5‑Stufen-Plan, um Steuern in Vermögen zu wandeln« des Autors anmelden.

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Alexander Keck ist Gründer von Unternehmergold und Autor von "Weniger Steuern & mehr Vermögen: Wie du als Unternehmer*in mehr aus deinem Geld machst". Vor Unternehmergold hat er eine Handwerker-Plattform aufgebaut, bei einem Company Builder digitale Geschäftsmodelle entwickelt und als selbständiger Unternehmensberater mit Schwerpunkt Finanzen und Controlling gearbeitet. Unter Unternehmergold veröffentlicht Alexander Keck Wissen und Werkzeuge für Unternehmer*innen, mit denen sie Steuern in Vermögen wandeln.

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