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George S. Clason: Der reichste Mann von Babylon

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Über George S. Clason

George Samuel Clason (1874-1957) war ein US-amerikanischer Autor, Soldat und Unternehmer. Eines seiner Unternehmen, die Clason Map Company, gehörte zu den ersten, die einen Straßenatlas der Vereinigten Staaten und Kanada veröffentlichten.

Clason war für seine lehrreichen Kurzgeschichten über Sparsamkeit und finanziellen Erfolg bekannt. Viele seiner Geschichten spielen im antiken Babylon. Seine beliebtesten Abhandlungen wurden in seinem Bestseller Der reichste Mann von Babylon* zusammengestellt.  Die Erstveröffentlichung erfolgte im Jahr 1926.

Zusammenfassung

Das Buch besteht aus Kurzgeschichten, die im antiken Babylon spielen und finanzielle Regeln und Tipps enthalten. Die beiden Begriffe »Gold« und »Geld« meinen im Buch ein und dasselbe. In Babylon bestand Geld nämlich aus wertvollen Metallen, darunter auch Gold.

Die folgende Zusammenfassung gibt die Geschichten in stark vereinfachter Form wieder, wobei die im Buch beschriebenen Tipps jedoch vollständig berücksichtigt werden.

Kapitel 1: Der Mann, der von Gold träumte

Die erste Geschichte handelt von Bansir, einem Wagenbauer.  Eines Tages sitzt dieser unmotiviert auf einer Mauer und macht Pause von seiner anstrengenden Arbeit. Doch die Pause kann er sich eigentlich nicht leisten, denn sein Geldbeutel ist leer, und um das zu ändern, muss er unbedingt weitere Wagen bauen.

Als sein Freund Kobbi vorbeischaut, erzählt Bansir von einem Traum, den er vor einiger Zeit hatte: Er war ein wohlhabender Mann, der genug Geld hat, um sich und seiner Frau die teuersten und luxuriösesten Dinge zu kaufen. Doch in der Realität ist er extrem unmotiviert, da er jeden Tag hart arbeitet und trotzdem einen leeren Geldbeutel hat.

Die beiden kommen auf die Idee, eine Person zu suchen, die die Gesetze des Reichtums kennt, um von ihr zu lernen, wie man reich wird. Die beiden dachten sofort an Arkad, den reichsten Mann von Babylon. Noch am selben Tag beschließen sie, zu ihm zu gehen und ihn um Rat zu fragen.

Kapitel 2: Der reichste Mann von Babylon

Wie vereinbart, gingen Bansir und Kobbi (und noch ein paar weitere Freunde) zu Arkad, dem reichsten Mann von Babylon. Sie fragten ihn, warum er im Gegensatz zu ihnen reich ist, obwohl er keine »besondere Persönlichkeit« ist.

Arkad erklärte den Ratsuchenden, dass diese nicht reich sind, weil sie entweder die Gesetze des Reichtums nicht kennen oder diese nicht beachten. Die Gesetze des Reichtums sind sehr wichtig, sie helfen dabei, ein Vermögen aufzubauen und es zu behalten. Die meisten Menschen, die schnell und plötzlich reich geworden sind, so Arkad, haben ihr Vermögen schnell wieder verloren, weil sie die Gesetze des Reichtums nicht kannten oder sie missachteten.

Arkad erzählt, wie er in seiner Jugend Schreiber war und einen Auftrag des Geldverleihers bekam. Nach dessen Erledigung teilte der Geldverleiher sein Wissen mit Arkad und brachte ihm bei, wie er Reichtum erlangen kann: Er solle jeden Monat mindestens ein Zehntel (10 %) seines Einkommens sparen – und zwar als allererstes, d. h., bevor er das Geld für etwas anderes ausgeben konnte.

Arkad folgte diesem Rat. Als er den Geldverleiher ein Jahr später erneut traf, berichtete er ihm voller Stolz, dass er seine Ersparnisse dem Ziegelsteinbauer gegeben hat, damit dieser ihm seltene Juwelen mitbringt, wenn er in eine entfernte Stadt reist. Der Geldverleiher prophezeite ihm, dass seine Ersparnisse damit weg wären, denn er habe die falsche Person um Rat gebeten. Ein Ziegelsteinbauer habe keine Ahnung von Juwelen. Er dürfe nur Rat von Personen annehmen, die sich mit dem entsprechenden Thema sehr gut auskennen.

Noch ein Jahr später schaute der Geldverleiher wieder bei Arkad vorbei. Die Juwelen, die der Ziegelsteinbauer mitgebracht hatte, waren tatsächlich wertlos. Doch Arkad hatte erneut ein Jahr lang 10 % seines Einkommens gespart und das Geld dem Schildmacher geliehen, damit dieser Bronze kaufen konnte. Dafür hatte Arkad eine Rendite erhalten.

Der Geldverleiher wollte wissen, was Arkad mit der erwirtschafteten Rendite gemacht hatte. Dieser erzählte von den großen Festen, die er damit gefeiert hatte. So musste der Geldverleiher ihm eine weitere wichtige Lektion beibringen. Er dürfe die erwirtschaftete Rendite nicht ausgeben, sondern müsse sie wieder investieren, um eine noch höhere Rendite zu erzielen.

Als Arkad den Geldverleiher das nächste Mal traf, wurde er zum ersten Mal gelobt. Er hatte nun alle wichtigen Regeln zum Verwalten seines Geldes gelernt. Der Goldverleiher wollte ihm daher seine Ländereien in der Stadt Nippur überlassen und die Einkünfte mit ihm teilen.

Wie der Geldverleiher versprochen hatte, bekam Arkad dessen Ländereien. Und als der Geldverleiher nach ein paar Jahren ins »Reich der Dunkelheit« aufbrach, erbte Arkad dessen gesamtes Vermögen.

Als Arkad fertigerzählt hatte, wollten die Freunde wissen, was er ihnen raten würde, um ebenfalls reich zu werden. Sein Ratschlag lautete, 10 % des Einkommens zu sparen und dies so lange zu tun, bis es zu einer Selbstverständlichkeit geworden ist.

Die Freunde kehrten nun regelmäßig zu Arkad zurück, um von ihm zu lernen.

Kapitel 3: Sieben Methoden, eine leere Geldbörse zu füllen

Als Sargon, der König von Babylon, von einer siegreichen Schlacht in seine Stadt zurückkehrte, sah er, dass viele Menschen keine Arbeit und damit auch kein Geld mehr hatten. Das meiste Geld befand sich im Besitz von einigen wenigen Reichen, was daran lag, dass diese Personen wussten, wie man reich wird.

Der König hatte die Idee, dass alle Babylonier Zugang zu diesem Wissen bekommen sollten. Also bat er Arkad, den reichsten Mann von Babylon, für den nächsten Tag zu sich. Der König erzählt ihm von seinem Wunsch, Babylon zur reichsten Stadt der Welt zu machen. Arkad bot an, 100 Personen zu unterrichten. Er würde ihnen sieben Methoden lehren, wie man eine leere Geldbörse füllt.

Methode #1: Fangt an, eure Geldbörse zu füllen!

Von allem Geld, das in unsere Geldbörsen kommt, sollten wir nur maximal 90 % ausgeben. Die restlichen 10 % verbleiben in der Geldbörse. So wird sich unsere Geldbörse mit der Zeit immer mehr füllen.

Methode #2: Kontrolliert eure Ausgaben!

Je mehr Geld wir verdienen, umso mehr geben wir aus, denn unsere Wünsche steigen mit dem zur Verfügung stehenden Gehalt. Wir sollten daher alle Ausgaben aufschreiben und nur die Ausgaben tätigen, die wirklich wichtig sind. Die restlichen Ausgaben sollten wir vermeiden, da dies keine notwendigen Dinge sind, sondern Wünsche.

Methode #3: Sorgt dafür, dass sich euer Geld vermehrt!

Das Geld, das wir gespart haben, sollten wir nun investieren, sodass es sich vermehrt und Erträge erbringt. Den Reichtum einer Person erkennt man nämlich anhand der Einkommensquellen, die er besitzt.

Methode #4: Bewahrt eure Schätze vor Verlust!

Beim Investieren sollten wir das Kapital nicht gefährden. Es ist daher wichtig, sich zu informieren, sich beraten zu lassen und nicht nur auf die eigene Weisheit zu vertrauen.

Methode #5: Macht euer Heim zu einer einträglichen Investition!

Arkad empfiehlt, sich ein Haus anzuschaffen und dann seine Schulden zurückzuzahlen, anstatt monatlich eine Miete zu bezahlen.

(An dieser Stelle im Buch weist der Verlag darauf hin, dass diese Methode nur bedingt hilfreich ist und gut überlegt werden sollte; in jedem Fall sollte man bereits hohe finanzielle Rücklagen haben.)

Methode #6: Sichert euer Einkommen für die Zukunft!

Wir sollten bereits frühzeitig damit anfangen, Geld für die Zukunft und das Alter zurücklegen. So können wir und unsere Familien auch in Zukunft abgesichert leben.

Methode #7: Verbessert eure Verdienstmöglichkeiten!

Um mehr Geld verdienen zu können, sollten wir uns mehr anstrengen und mehr Wissen erlangen. Vor allem sollten wir unsere Schulden so schnell wie möglich begleichen.

Kapitel 4: Begegnung mit der Glücksgöttin

Arkad besitzt eine eigene Halle im Tempel des Lernens. An diesem Ort diskutiert er mit anderen Männern über verschiedenste Themen. Eines Abends geht es um die Frage, wie man Glück anziehen kann. Die Anwesenden denken vor allem an das Glück, Wetten zu gewinnen. Doch Arkad erklärt, dass Glück nichts mit dem Gewinnen von Wetten zu tun habe. Keine der reichen Personen in Babylon habe ihre Vermögen mit spekulativen Wetten erwirtschaftet.

Einer der Anwesenden lenkt die Diskussion auf verpasste Chancen. Er erzählt, wie er einmal nicht rechtzeitig gehandelt hat, wodurch ihm viel Glück entgangen ist. Die anderen hatten Ähnliches erlebt: Aus Unsicherheit oder Zweifeln zögert man und lässt eine gute Gelegenheit vorbeiziehen. Dieses Zögern, so Arkad, sei eine natürliche Reaktion. Um im Leben Glück und Erfolg zu haben, müsse man dieses Zögern erkennen und beenden.

»Wer Glück erlangen möchte, muss die sich bietenden Gelegenheiten nutzen.«

Kapitel 5: Die fünf Gesetzmäßigkeiten des Goldes

Ein Mann namens Kalabab erzählt 27 Männern von den fünf Gesetzen des Goldes, die er von einem Sohn Arkads gelernt hat. Gold, so Kalabab, sei etwas, das man nur mit Weisheit behalten könne. Wenn man einem Menschen Gold gibt, wird er es ausgeben und nichts davon übriglassen. Wenn man ihm aber das Wissen gibt, wie Gold verdient werden kann, wird er Reichtum erlangen.

Die 5 Gesetze des Goldes:

  1. Jeder, der mindestens ein Zehntel seines Einkommens zur Seite legt, dem fließt das Gold mühelos zu und er wird es nutzen können, um sich und seiner Familie in Zukunft ein Vermögen zu schaffen.
  2. Gold wird sich wie eine Herde von Tieren vermehren, wenn man für das Gold eine gewinnbringende Arbeit findet.
  3. Jeder sollte sorgfältig und vorsichtig mit seinem Gold umgehen und es nicht ohne Wissen investieren.
  4. Investiert man Gold in Geschäfte und Vorhaben, denen man nicht vertraut, wird einem das Gold allmählich verloren gehen.
  5. Man verliert ebenfalls Gold, wenn man es in unrealistische Vorhaben steckt oder auf verlockende Empfehlungen von Betrügern hereinfällt.

Kapitel 6: Der Goldverleiher von Babylon

Der Speermacher Rodan bekam als Belohnung für eine geniale Idee 50 Goldstücke vom König. Seitdem er so viel Geld besitzt, wird er regelmäßig von Personen aufgesucht, die etwas davon abhaben wollen. Aus Verzweiflung wendet sich Rodan an den Geldverleiher, um ihn um Rat zu fragen. Dieser erklärt:

»Wenn du jemanden helfen möchtest, dann tu es so, dass du dir die Last des anderen nicht selbst aufhalst.«

Der Goldverleiher zeigt Rodan eine Schatulle, in der alle Pfandgegenstände liegen, die er besitzt. Von jeder Person, der er Geld verleiht, verlangt er ein Pfand. Wenn seine Kunden die Kredite ordnungsgemäß zurückzahlen, bekommen sie das Pfand zurück, andernfalls wird es einbehalten. Wenn jemand keinen wertvollen Gegenstand zum Verpfänden besitzt, muss ein Bekannter dieser Person eine Sicherheit hinterlegen.

Außerdem lernt Rodan, dass man wissen sollte, wofür die Person das geliehene Geld einsetzen möchte. Finanzielle Hilfe müsse mit Vernunft geleistet werden, sonst nimmt man die Last der anderen auf sich. Geld sollte man daher nur mit Vorsicht verleihen.

Kapitel 7: Die Mauern von Babylon

Eines Tages werden die Stadtmauern von Babylon angegriffen. Ein Krieger, der hinter der Stadtmauer postiert ist, kann den Kampf gut verfolgen. Er wird von vielen Passanten gefragt, wie der Kampf verläuft und ob Babylon fallen wird. Der Krieger versichert den Passanten, dass die Stadtmauern halten werden. Und tatsächlich können alle Angreifer nach einem langen Kampf abgewehrt werden.

Die Geschichte soll vermitteln, dass wir unser persönliches Vermögen durch Versicherungen und sichere Anlagen schützen müssen.

Kapitel 8: Der Kamelhändler von Babylon

Ein armer Mann geht zum Kamelhändler, bei dem er noch Schulden hat. Er kann das Geld nicht zurückzahlen, da er so pleite ist, dass er schon seit zwei Tagen nichts mehr gegessen hat. Der Kamelhändler erzählt dem armen Mann, wie er selber einmal tief abgestürzt war. Er war so arm gewesen, dass er als Sklave verkauft wurde. Doch es gelang ihm, sich aus seiner Lage zu retten, indem er floh und nach einer langen, fast tödlichen Reise nach Babylon zurückkehrte.

Der Kamelhändler hatte jedem Gläubiger versprochen, das geschuldete Geld zurückzuzahlen. Und es gelang ihm tatsächlich. So wurde er in Babylon zu einem angesehenen Mann. Mit dieser Geschichte will der Kamelhändler dem armen Mann eine Botschaft vermitteln:

»Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.«

Kapitel 9: Die Tontafeln von Babylon

Das 9. Kapitel handelt von Tontafeln, die 1934 in den Ruinen von Babylon gefunden wurden. Da das Kapitel unserer Meinung nach etwas verwirrend ist, haben wir uns dazu entschieden, es in dieser Zusammenfassung auszulassen.

Kapitel 10: Der glücklichste Mann von Babylon

Sharru Nada begleitet den Enkel eines wohlhabenden Mannes nach Babylon. Nada kümmert sich um den jungen Mann, da dessen Großvater ihm viele Jahre zuvor die Freiheit geschenkt hatte. Der Enkel befindet sich in Geldnot, da er den Reichtum seines Großvaters nicht weiterführt, sondern das Geld ungehindert ausgibt. Außerdem möchte er nicht arbeiten, um seinen Schulden zu entkommen. Nada erzählt dem Jungen Mann, wie dessen Großvater wohlhabend wurde und wie er ihm (Nada) geholfen hatte, in Freiheit zu leben.

Sharru Nada kam damals als Sklave nach Babylon. Sklaven, die nicht auf dem Markt gekauft wurden, wurden zu harter Arbeit an der Stadtmauer gezwungen.

Doch Sharru hatte Glück, denn er wurde von einem Bäcker gekauft. Er lernte sehr schnell das Backen und verkaufte jeden Tag Kuchen. Mit Zustimmung seines Herrn durfte er jeden Tag ein paar weitere Kuchen backen und ein Viertel der Einnahmen behalten.

Einer seiner Stammkunden war der Großvater des jungen Mannes, ein Teppichhändler. Dieser war damals ebenfalls noch Sklave, hatte jedoch (genau wie Nada) den Plan, sich freizukaufen. Nada sprach ihm jeden Tag Mut zu und gab ihm Hoffnung.

Nada musste eines Tages doch an der Stadtmauer arbeiten, denn sein Herr hatte ihn als Sicherheit für einen Kredit hinterlegt, den er nicht zurückzahlte.

Doch es geschah ein Wunder. Eines Morgens wurde Nada abgeholt und zurück zu seinem Herrn gebracht, wo sein Befreier, der Teppichhändler, auf ihn wartete. Dieser hatte ihn gekauft, um mit ihm als Partner nach Damaskus zu ziehen. Er nahm die Tontafel, auf der stand, dass Nada ein Sklave war, und zerstörte sie. Er zog als freier Mann mit dem Teppichhändler nach Damaskus. Dort wurden sie zu erfolgreichen Kaufmännern.

Sharru Nada war fertig mit der Erzählung, als er mit dem Enkel des Teppichhändlers in Babylon eintraf. Der Enkel bedankte sich, da er noch nie gehört hat, wie sein Großvater reich geworden war und welche großartigen Taten er vollbracht hatte. Das motivierte ihn. Er legte seinen Schmuck ab und begann in Babylon zu arbeiten, um seine Schulden zu begleichen.

Fazit

Die Geschichten in diesem Buch spielen alle in der antiken Stadt Babylon, deren Ruinen man im heutigen Irak finden kann.

Das Buch wirkt durch die Geschichten weniger wie ein Ratgeber. Trotzdem sind die Tipps hilfreich und interessant, auch wenn manche Ratschläge im Buch mehrmals wiederholt werden.

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Tim ist Mitbegründer der Webseite Der perfekte Ratgeber. Neben seinem Interesse an Büchern, beschäftigt er sich viel mit Raumfahrt, Physik und Produktivität.

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