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Jeff Walker: Launch

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Über den Autor (Jeff Walker)

Jeff Walker ist ein US-amerikanischer Marketing-Experte und Onlinemarketer der ersten Stunde. Die Originalausgabe von Jeff Walkers Buch Launch erschien 2014 und ist auch auf Deutsch erhältlich*. Im Jahr 2021 erschien eine aktualisierte Ausgabe von Launch*, die bisher nur auf Englisch erhältlich ist. Die Launch-Strategie selbst hat sich im Wesentlichen kaum verändert, da sie auf zeitlosen Prinzipien beruht. Das Buch wurde aber hier und dort aktualisiert und um Kapitel zur Nutzung von Social Media, Livestreams und bezahltem Traffic erweitert.

Meine Zusammenfassung bezieht sich auf die aktualisierte Ausgabe von 2021.

Zusammenfassung

Wir leben in einer Zeit, in der wir einfach, schnell und kostengünstig Unternehmen starten können. Doch wie können wir ohne großen Kapitaleinsatz ein Produkt auf den Markt bringen, das vom Start weg profitabel ist?

Mit Jeff Walkers Launch-Strategie!

Die Strategie ist simpel, aber nicht einfach: Wir erzeugen Momentum, indem wir die Aufmerksamkeit unserer Wunschkunden zum richtigen Zeitpunkt erregen, die begeistern und eine Beziehung zu ihnen aufbauen.

Die Strategie

Viel zu viele Unternehmer setzen auf das Prinzip Hoffnung – sie entwickeln ein Produkt und hoffen, dass es sich schon verkaufen wird. Oder sie verwenden die üblichen abgedroschenen Werbebotschaften.

Doch so kann es nicht funktionieren!

Mit Jeff Walkers Launch-Strategie werden die Wunschkunden schon vor dem Produktlaunch in helle Aufregung versetzt. Sie werden schon fast darum betteln, endlich kaufen zu dürfen.

Die Launch-Strategie basiert auf der Erkenntnis, dass Menschen ein natürliches Interesse an Konversion haben. Darum sollten wir unseren Wunschkunden keine Werbebotschaften senden, sondern sie in Konversation verwickeln.

Zu den Bestandteilten der Launch-Strategie zählen verschiedene Sequenzen, Geschichten (Stories) und mentale Trigger.

Die Sequenzen

Jeff Walkers Launch-Strategie basiert auf vier Serien von Sequenzen, die aufeinander aufbauen:

  1. Sequenz weit vor dem Launch (»Pre-Prelaunch«). Schon weit vor dem Launch sorgen wir dafür, dass unsere loyalsten Fans Vorfreude auf unser Angebot entwickeln. Ein positiver Nebeneffekt wird sein, dass wir bereits zu einem frühen Zeitpunkt Einwände hören.
  2. Sequenz vor dem Launch (»Prelaunch«). Etwa 5-12 Tage vor dem Launch wärmen wir unsere Zielgruppe auf. Hier kommen soziale Trigger wie Autorität, sozialer Beweis und Reziprozität ins Spiel.
  3. Sequenz während dem Launch. Während dem Launch bieten wir unser Produkt bzw. Angebot für einen begrenzten Zeitraum von 24 Stunden bis 7 Tagen zum Kauf an.
  4. Sequenz nach dem Launch. Die Botschaften, die wir nach dem Launch senden, bereiten schon den nächsten Launch vor.

Geschichten (Stories)

Unsere Wunschkunden reagieren auf Geschichten. Indem wir die passenden Geschichten erzählen, sorgen wir dafür, dass wir in Erinnerung bleiben.

Mentale Trigger

Unsere Wunschkunden entscheiden nicht rational, sondern emotional. Indem wir die passenden Auslöser einsetzen, können wir bei unseren Wunschkunden bestimmten Emotionen hervorrufen. Walker nennt drei Beispiele:

  • Menschen messen Dingen einen höheren Wert bei, wenn sie selten sind.
  • Menschen lassen sich von Autoritäten mehr beeinflussen als von Normalsterblichen.
  • Menschen halten sich an Regeln, die für die Gruppe gelten, der sie sich zugehörig fühlen.

Die E-Mail-Liste

Jeff Walker betont, dass es unglaublich wichtig ist, eine E-Mail-Liste aufzubauen. Denn unsere E-Mail-Liste befähigt uns sprichwörtlich dazu, Geld zu drucken. Walker hat es ausgerechnet: Ein E-Mail-Abonnent ist etwa 20-mal wertvoller als ein Follower auf Social Media.

Walker erklärt, dass eine E-Mail-Liste noch wertvoller ist, wenn die Abonnenten gleichzeitig Follower auf Social Media sind. Dann nämlich können wir bezahlte Werbeanzeigen so einstellen, dass nur die E-Mail-Abonnenten sie sehen.

Der Wert unserer E-Mail-Liste bemisst sich nicht nur an der Anzahl unserer Abonnenten, sondern auch an der Öffnungsrate unserer E-Mails. Diese können wir steigern, indem wir eine Beziehung zu unseren Abonnenten aufbauen.

Walker erklärt, dass es zwei grundverschiedene Arten von Abonnenten gibt:

  1. Abonnenten, die bereits unsere Kunden sind
  2. Abonnenten, die noch nicht von uns gekauft haben

Die E-Mail-Adressen unserer Kunden sind um den Faktor 10-15 wertvoller als die Andressen von Abonnenten, die noch nicht bei uns gekauft haben.

Wir sollten unseren Abonnenten – insbesondere unseren Kunden – regelmäßig wertvolle Boni schicken, z.B. Tutorial-Videos.

Wie man eine E-Mail-Liste aufbaut

Jeff Walker erklärt, dass wir uns beim Sammeln von E-Mail-Adressen auf einen bestimmten Kunden-Avatar fokussieren sollten. Dann nämlich können wir einen maßgeschneiderten Lead-Magneten kreieren. (Mithilfe von A/B-Tests können wir unseren Lead-Magneten stetig verbessern.)

Unseren Lead-Magneten bieten wir auf unserer Squeeze-Page an, einer Webseite, auf der die Besucher nur zwei Optionen haben: Sie können entweder ihre E-Mail-Adresse eintragen, um den kostenlosen Lead-Magneten zu erhalten, oder sie können die Seite wieder verlassen.

Walker erklärt, dass wir damit rechnen können, dass ein durchschnittlicher E-Mail-Abonnent etwa 1 US-$ pro Monat bzw. 12 US-$ pro Jahr einbringt.

Je höher der Anteil unserer Website-Besucher, die wir zu E-Mail-Abonnenten machen, desto wertvoller sind unsere Website-Besucher. Die Konversionsrate steht und fällt mit der Attraktivität unseres Lead-Magneten. Je besser wir die Hoffnungen, Wünsche und Träume unseres Kunden-Avatars kennen und je treffender wir diese ansprechen, desto Attraktiver ist unser Lead-Magnet.

Um Abonnenten zu bekommen, müssen wir Besucher auf unsere Squeeze-Page leiten. Der Autor empfiehlt diese Quellen:

  • Google und andere Suchmaschinen
  • Bezahlter Traffic (Werbung bei Google, Facebook etc.)
  • Social Media (YouTube, Twitter, Instagram etc.)
  • Affiliate (die E-Mail-Listen von anderen Leuten)

Wie man eine bereits bestehende E-Mail-Liste nutzen sollte

Jeff Walker erklärt, dass wir für jeden Launch eine eigene E-Mail-Liste mit einem eigenen, zum Produkt passenden Lead-Magneten nutzen sollte.

Wenn wir eine E-Mail-Liste von einem früheren Launch haben, dann sollten wir diese Liste mehrmals auf die neue Liste bzw. den neuen Lead-Magneten aufmerksam machen. Für den eigentlichen Launch sollten wir aber nur die neue E-Mail-Liste nutzen, um die Abonnenten der alten Liste nicht mit Dingen zu nerven, für die sie sich nicht interessieren.

Nebenbei verkaufen, ohne wie ein Verkäufer zu wirken

Zu den Werbemaßnahmen, die schon in den Zeiten vor dem Internet sehr gut funktioniert haben, zählen lange Verkaufsbriefe.

Doch anstatt den Wunschkunden einen einzigen langen Brief zu schicken, teilt Walker den Inhalt auf mehrere kleinere Häppchen auf, die er in einzelne E-Mails, Videos und/oder Blogposts packt. Eine solche Sequenz sollte aus etwa drei Teilen Content bestehen, die über einen Zeitraum von bis zu 12 Tagen verschickt werden. Der Content sollte überzeugend sein, von der Zielgruppe als wertvoll empfunden werden und auf natürliche Weise auf den Kauf des Produkts zulaufen.

Walker erklärt, dass sich Videos am besten eignen, um Rapport aufzubauen und bei der Zielgruppe den Eindruck zu erwecken, dass man ihre Probleme verstanden hat.

Außerdem macht es Sinn, den Content in Form von Blogbeiträgen zu veröffentlichen, unter denen die Zielgruppe kommentieren kann. So können wir mit unserer Zielgruppe interagieren und ihre Fragen beantworten.

Über unser Produkt bzw. Angebot sollten wir erst im letzten Teil der Sequenz sprechen. Und wenn wir Premiumpreise verlangen wollen, sollten wir im Vorfeld bereits sehr viele wertvolle Inhalte preisgeben.

Die mentalen Trigger

Die mentalen Trigger sind fest in unserem Gehirn verdrahtet. Daher werden sie auch in ferner Zukunft noch funktionieren. Wir sollten sie ständig einsetzen.

  • Autorität: Menschen folgen Autoritäten. Darum sollten wir dafür sorgen, dass wir von unserer Zielgruppe als Autorität wahrgenommen werden. Das erreichen wir, indem wir hochwertige Inhalte präsentieren.
  • Reziprozität: Wenn Menschen ein Geschenk erhalten, dann fühlen sie sich verpflichtet, dem anderen ebenfalls etwas zu schenken. Wenn wir vor dem Launch kostenlos wertvolle Inhalte herausgeben, dann erzeugen wir bei unserer Zielgruppe das Bedürfnis, uns etwas zurückzugeben. Eine Möglichkeit, dies zu tun, ist der Kauf unseres Angebots.
  • Vertrauen: Solange wir unseren Wunschkunden keinen Anlass geben, uns zu misstrauen, werden sie uns mit der Zeit immer mehr vertrauen.
  • Vorfreude: Wenn wir alles richtig machen, dann tragen die Leute unseren Launch-Termin in ihren Kalender ein und freuen sich auf diesen Tag.
  • Sympathie: Menschen machen gerne Geschäfte mit Leuten, die sie mögen. Wir können Sympathiepunkte sammeln, indem wir großzügig, nett und ehrlich auftreten. Dazu gehört auch, dass wir uns die Zeit nehmen, die Fragen unserer Zielgruppe zu beantworten.
  • Veranstaltungen und Rituale: Menschen nehmen gerne an Veranstaltungen und Ritualen teil, weil sie dabei das Gefühl haben, ein Teil von etwas Größerem zu sein.
  • Gemeinschaft: Menschen orientieren sich an Verhaltensweisen, die in ihrer Gemeinschaft akzeptiert und üblich sind. Im Rahmen unsere Launches können wir unsere eigene Community mit eigenen Normen aufbauen.
  • Knappheit: Die Menschen wollen Dinge haben, die selten sind. Knappheit zwingt die Menschen dazu, eine Entscheidung zu treffen. Jeff Walker erklärt, dass wir beim Launch unbedingt auf Verknappung setzen sollte. Die Erfahrung habe gezeigt, dass die meisten Leute erste kurz vor Ablauf der Zeit kaufen. Wenn die Zeit nie abläuft, werden die Menschen die Entscheidung immer weiter aufschieben.
  • Sozialer Beweis (Social Proof): Wenn Menschen sehen, dass andere eine bestimmte Handlung durchführen, dann sind sie eher geneigt, die entsprechende Handlung auch selbst durchzuführen.

(Diese Liste von mentalen Triggern ist lange nicht vollständig.)

Mentale Trigger kombinieren

Indem wir mentale Trigger miteinander kombinieren, können wir ihre Wirkung verstärken. Einige Trigger hängen bereits auf natürliche Weise miteinander zusammen, z.B. Autorität und Vertrauen sowie Knappheit und sozialer Beweis.

Weit vor dem Launch (»Pre-Prelaunch«)

In dieser Phase geht es darum, die bereits vorhandene Followerschaft zu aktivieren bzw. eine geeignete Followerschaft aufzubauen. Wir erregen die Aufmerksamkeit unserer Wunschkunden, ohne ihnen etwas zum Kauf anzubieten. Auf diese Weise erfahren wir, ob überhaupt ein Interesse an unserer Produktidee besteht und wie groß das Interesse ist.

Jeff Walker nennt einige Fokus-Fragen, die uns dabei helfen können, einen effektiven Pre-Prelaunch auf die Beine zu stellen:

  1. Wie können wir das Thema ansprechen, ohne bei unseren Followern den Eindruck zu erwecken, dass wir ihnen (bald) etwas verkaufen wollen?
  2. Wie können wir das Interesse unserer Follower gewinnen und halten?
  3. Wie können wir unsere Follower dazu bringen, bei der Erstellung unseres Produkts mitzuhelfen? (In dem Fall ist die Chance größer, dass sie unser Angebot später promoten werden.)
  4. Wie finden wir heraus, welche Einwände unsere Follower gegen unser Angebot haben? (Wir wollen alle Einwände vor dem Launch kennen.)
  5. Wie können wir unsere Follower in eine Konversation über unser Thema verwickeln?
  6. Wie können wir unsere Kommunikation unterhaltsam und humorvoll gestalten?
  7. Wie können wir aus den vielen Marketing- und Werbebotschaften, mit denen unsere Wunschkunden tagtäglich bombardiert werden, hinausstechen?
  8. Wie können wir herausfinden, auf welche Verkaufsargumente unsere Zielgruppe anspricht?
  9. Wie können wir herausfinden, welches konkrete Angebot wir unser Zielgruppe machen sollten?
  10. Wie schaffen wir einen guten Übergang zur nächsten Launch-Phase?

Die praktische Umsetzung

Jeff Walker erklärt, dass er einen Weg gefunden hat, die meisten oben genannten Punkte mit einer einzigen kurzen E-Mail und einer Umfrage abzuhandeln.

In der E-Mail kündigt er an, dass Produkt X bald fertig ist und demnächst veröffentlicht wird. Außerdem fragt er seine Leser um einen Gefallen, nämlich ein paar Fragen zu beantworten. Dazu stellt er einen Link zu einer Umfrage bereit und erwähnt nebenbei, dass man dort noch mehr über das Produkt erfährt.

Wer auf den Link klickt, wird auf eine Website weitergeleitet. Dort nennt Walker einige Details des Produkts und erklärt, dass er sichergehen möchte, dass alle wichtigen Themen und Aspekte in dem Produkt enthalten sind. Darum fordert er die Interessenten auf, die beiden wichtigsten Fragen zu nennen, die in dem Produkt unbedingt enthalten sein müssen.

Vor dem Launch (»Prelaunch«)

In dieser Phase geht es darum, dass wir wertvolle Inhalte liefern, um eine Beziehung zu unseren Wunschkunden aufzubauen, bevor wir ihnen unser Angebot unterbreiten. So müssen wir nicht als Verkäufer auftreten, sondern ziehen die Aufmerksamkeit unserer Wunschkunden an. Die Inhalte, mit denen wir uns an unsere Wunschkunden wenden, müssen in eine Sequenz eingebunden sein, die auf natürliche Weise zum Kauf des Produkts führt.

Wir sollten auch mentale Trigger einsetzen, wobei die Trigger Reziprozität, Autorität, Vertrauen, Gemeinschaft und das Ritual bereits vorhanden sind – es sind natürliche Nebenwirkungen der Launch-Strategie. Je näher der Launch-Termin rückt, umso mehr Vorfreude entsteht bei unseren Wunschkunden.

Jeff Walker erklärt, dass wir unsere Inhalte in Form von PDFs, Podcasts oder Blogartikeln liefern können – Videos seien aber das beste Format.

Die Sequenz, die wir vor dem Launch versenden, sollte aus drei Stücken Content bestehen, die jeweils eine ganz bestimmte Aufgabe erfüllen: Zunächst erklären wir unseren Wunschkunden, dass es eine neue Gelegenheit bzw. einen neuen Weg gibt, wie sie die gewünschte Transformation erreichen können. Dann folgt solider Content, der die Transformation zeigt. Erst im letzten Teil erwähnen wir unser Angebot und heben dessen positive Auswirkungen auf das Leben der Kunden hervor.

Im Einzelnen:

Content Stück #1: Die neue Gelegenheit bzw. der neue Weg

Zunächst müssen wir die Aufmerksamkeit unserer Wunschkunden erregen. Das entsprechende Stück Content muss überzeugend sein und alle wichtigen Fragen beantworten: Warum sollte man sich dafür interessieren? Warum sollte man uns zuhören? Was können wir für unsere Audienz tun?

Der Autor schlägt diesen Aufbau vor:

  1. Die Gelegenheit/Chance zeigen. Zeigen oder erzählen, wie sich das Leben der Interessenten durch die neue Gelegenheit verändern wird.
  2. Uns als Autorität positionieren. Zeigen oder erzählen, warum die Interessenten gerade uns zuhören sollten.
  3. Unterrichten. Wir müssen auch wertvolle Inhalte kostenlos herausgeben.
  4. Einwandbehandlung. Wir müssen Einwände vorbringen und diese entweder beantworten oder versprechen, sie in naher Zukunft zu beantworten.
  5. Den nächsten Teil anteasern. Einen Ausblick auf den Inhalt von Content Stück #2 geben.
  6. Call to Action. Um einen Kommentar bitten.

Content Stück #2: Die Transformation

In Content Stück #2 geht es darum, was die Transformation ist und wie sie das Leben der Kunden verändern wird. Hier sollten wir auch wertvolle Tipps liefern (Größenordnung: 5-10 Minuten). Wir müssen unsere Wunschkunden davon überzeugen, dass die Transformation für sie möglich ist. Sie sollten sich vor ihrem geistigen Auge vorstellen können, wie sie die Transformation durchmachen.

Der Autor schlägt den folgenden Aufbau vor:

  1. Danken. Zunächst sollten wir uns für die Kommentare zu Content Stück #1 bedanken und die Inhalte kurz rekapitulieren.
  2. Die Gelegenheit/Chance rekapitulieren. Wir sollten nicht so viel Zeit darauf verwenden wie in Content Stück #1, aber wir dürfen nicht davon ausgehen, dass alle Zuschauer von Content Stück #2 auch Stück #1 gesehen haben.
  3. Die Positionierung rekapitulieren. Die Zuschauer daran erinnern, wer wir sind und warum man uns zuhören sollte.
  4. Eine Fallstudie präsentieren oder unterrichten. Eine Fallstudie präsentieren oder den Zuschauern praktische Dinge zeigen, die sie sofort umsetzen können.
  5. Einwandbehandlung. Die wichtigsten 2-3 Einwände adressieren und ausräumen.
  6. Den nächsten Teil anteasern. Einen Ausblick auf den Inhalt von Content Stück #3 geben.
  7. Call to Action. Um einen Kommentar bitten.

Content Stück #3: Die Kundenerfahrung

Das Ziel von Content Stück #3 ist es, dass sich die Interessenten mit der Transformation anfreunden – sie sollen die Transformation fühlen und verstehen.

Jeff Walker betont, dass wir während unserer Sequenz unbedingt Spannung aufbauen und aufrechterhalten müssen.

Für Content Stück #3 schlägt er diesen Aufbau vor:

  • Danken und Aufregung ausdrücke. Den Interessenten erzählen, wie aufgeregt wir sind und wie aufgeregt (die/einige) Zuschauer sind.
  • Die Gelegenheit/Chance und Positionierung rekapitulieren.
  • Eine kurze Fallstudie präsentieren (wenn wir eine haben).
  • Fragen beantworten, die wir erhalten hat. Auch wenn wir die Fragen bzw. Einwände bereits in den Content Stücken #1 und #2 beantwortet haben, sollten wir sie trotzdem noch einmal beantworten.
  • Das große Ganze erklären und wie man es erreichen wird.
  • Auf das Angebot umschwenken. Erst in den letzten 10 Prozent von Content Stück #3 sollten wir unser Angebot erwähnen. Wir sollten erklären, dass wir im nächsten Video ein Angebot machen werden und dass man das Video unbedingt schauen sollten, wenn man an der Transformation interessiert ist.
  • Verknappung. Wir sollte nur kurz auf die Knappheit des Angebots hinweisen.
  • Call to Action. Um einen Kommentar bitten.

Jeff Walker weist darauf hin, dass wir uns, bezüglich unserer Fallstudien unbedingt über die aktuelle Gesetzeslage informieren sollten.

Die gesamte Sequenz sollte sich über etwa 7-10 Tage hinziehen. Je hochpreisiger unser Angebot, desto länger sollte der Zeitraum sein, über den wir die Content Stücke strecken. (Die 7-10 Tage sind nicht in Stein gemeißelt. Walker selbst hat seine Sequenzen schon über 3-27 Tagen gestreckt.)

Beispiel:

  • Tag 1: Content Stück #1 veröffentlichen
  • Tag 3: Content Stück #2 veröffentlichen
  • Tag 5: Content Stück #3 veröffentlichen
  • Tag 7: Shop öffnen

Der Launch

Beim Prelaunch stand die Aufklärung über die Gelegenheit und Transformation im Vordergrund. Beim Launch geht es nun darum, dass sich die Interessenten für die Transformation und damit unser Angebot entscheiden müssen.

Wir brauchen eine starke Verkaufsseite, auf der wir noch einmal ganz von vorne beginnen und die gesamte Geschichte erzählen.

Sobald alles steht, schicken wir eine kurze E-Mail an unsere Launch-Liste, in der wir den Interessenten mitteilen, dass wir den Shop geöffnet haben. Diese E-Mail sollte wirklich sehr kurz sein und direkt auf den Punkt kommen.

Jeff Walker zeigt, wie wir mit ein wenig Kreativität ein Gefühl von Dringlichkeit hervorrufen können:

»P.S. Denken Sie daran … Sie brauchen nicht in Panik zu geraten. Das Angebot wird nicht sofort ausverkauft sein. Aber wenn Sie einen der Plätze in meinem Workshop haben wollen, dann zögern Sie bitte nicht zu lange. Sie werden schnell weg sein.«

Die Launch-Strategie

Jeff Walker erklärt, dass unser Shop 4-7 Tage lange geöffnet bleiben sollte. Wir sollten damit rechnen, dass 25 Prozent der Bestellungen während des ersten Tages eingeben und 50 Prozent am letzten Tag.

Es ist essenziell wichtig, dass wir einen fixen Termin für das Ende unseres Launches bzw. die Schließung unseres Shops festlegen. Und es muss negative Konsequenzen für diejenigen geben, die die Deadline verpassen.

Der Autor nennt drei Möglichkeiten, wie wir unser Angebot zeitlich begrenzen können:

  1. Der Preis steigt. Dies ist nicht die mächtigste Form von Verknappung.
  2. Bestimmte Boni fallen weg. Je nach Boni kann diese Form der Verknappung sehr mächtig sein.
  3. Der Shop schließt. Dies ist meist die mächtigste Form der Verknappung. Das Problem ist aber, dass es zu vielen Angeboten, insbesondere offline Angeboten, einfach nicht passt.

Jeff Walker weist darauf hin, dass wir die beiden erstgenannten Arten der Verknappung miteinander kombinieren können.

Solange unser Launch-Angebot verfügbar und unser Shop geöffnet ist, müssen wir jeden Tag Werbung machen. In den ersten Tagen sollte sich unsere Kommunikation auf den sozialen Beweise (Social Proof) konzentrieren und später auf die Knappheit des Angebots. Wir sollten E-Mail und Social Media nutzen.

Der Autor nennt das folgende Beispiel:

  • Tag 1: Zwei E-Mails – eine E-Mail, in der wir mitteilen, dass der Shop nun geöffnet ist, und eine zweite E-Mail (etwa 4 Stunden später), in der wir mitteilen, dass der Shop offen ist und alles reibungslos funktioniert.
  • Tag 2: Eine E-Mail, in der wir über die (großartige) Reaktion auf unser Angebot berichtet.
  • Tag 3: Eine längere E-Mail, in der wir Fragen zum Produkt beantworten.
  • Tag 4: Eine oder zwei E-Mails, in der wir mitteilen, wann genau unser Angebot endet und was man verliert, wenn man zu lange wartet.
  • Tag 5: Drei E-Mails: Eine E-Mail früh am Morgen, eine zweite Mail 6-8 Stunden vor Beendigung des Angebots und eine dritte E-Mail 2-3 Stunden vor Beendigung des Angebots.

Fortgeschrittene Strategien

Hier präsentiert der Autor noch einige zusätzliche Content Stücke, die wir in unseren Launch einbauen können. Zum Beispiel:

  • Fallstudien
  • Live-Übertragungen
  • FAQ-Seite oder Live-Q&As

Was man nach dem Launch tun sollte

Wenn wir alles richtig gemacht haben, dann hat der Launch eine Menge Wohlwollen bei unseren Followern erzeugt – auch bei denen, die nicht gekauft haben.

Wie wir uns nach dem Launch verhalten, hat einen großen Einfluss auf das langfristige Wachstum unseren Business. Wir wollten uns große Mühe geben, unsere Kunden zufriedenzustellen. Zu diesem Zweck gibt Walker einige Boni, die er zuvor nicht angekündigt hat.

Den Interessenten, die nicht gekauft haben, sollten wir weiterhin wertvollen Content schicken, um sie für den nächsten Launch bei Laune zu halten.

Im weiteren Verlauf des Buches geht der Autor noch auf diese Themen ein:

  • Wie man bei absolut Null startet
  • Wie man Kooperationspartner gewinnt
  • Wie man Social Media einsetzen sollte (vor und während dem Launch)
  • Wie man bezahlten Traffic für einen Launch einsetzen sollte

Im Rahmen dieser Zusammenfassung kann ich diese Themen leider nicht behandeln.

Fazit

Launch* ist ein typisch amerikanisches Buch, das mit unzähligen oberflächlichen Erfolgsgeschichten gespickt ist, die es für meinen Geschmack unnötig in die Länge ziehen, ohne einen Mehrwert zu liefern. Für all jene, die eigene Produkte verkaufen oder andere Angebote anzubieten haben, ist der Inhalt trotzdem sehr wertvoll.

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Dr. Jan Höpker ist Wissenschaftler und Gründer der Websites HabitGym und Der perfekte Ratgeber. Mit seinem Buch Erfolg durch Fokus & Konzentration hat er bis heute mehr als 20.000 Leser erreicht und ihnen dabei geholfen, fokussierter zu leben, zu lernen und zu arbeiten.

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