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John Strelecky: Das Café am Rande der Welt

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Über den Autor (John Strelecky)

John Strelecky, Jahrgang 1969, ist eine US-amerikanischer Unternehmensberater und Autor mehrerer Bestseller. Die Idee zu seinem ersten Buch Das Café am Rande der Welt kam ihm im Jahr 2002, als er sich auf einer neunmonatigen Weltreise von den Strapazen seines ersten Jobs als Unternehmensberater erholte.

In den darauffolgenden Jahren schrieb Strelecky neun weitere Bücher, die in Dutzenden Sprachen übersetzt und in Summe mehr als sechs Millionen Mal gekauft wurden. Allein die deutschsprachigen Ausgaben bringen es auf mehr als eine Million verkaufte Exemplare.

Zusammenfassung

John will unbedingt mal raus, um Abstand von seiner Arbeit zu bekommen. Doch auf dem Highway gerät er in einen Stau und muss umkehren. Ohne Straßenkarte fehlt ihm die Orientierung – er weiß nicht recht, wo er sich befindet.

Da sein Magen knurrt und der Tank seines Wagens fast leer ist, verlässt er den Highway, um nach einer Tankstelle zu suchen. Auf gut Glück biegt er rechts ab.

Doch hier gibt es nur Gras- und Waldflächen, selten mal ein Haus. Die Sonne geht unter und der Tank wird zunehmend leerer.

Als es bereits dunkel und der Sprit fast komplett aufgebraucht ist, kommt John an einem weißen, rechteckigen Gebäude vorbei. Es ist das »Café der Fragen«.

John betritt das Café. Es ist alt-amerikanisch eingerichtet und hat einen angenehmen Geruch. Nachdem er Platz genommen hat, kommt eine Bedienung, die sich als Casey vorstellt. Sie überreicht ihm die Speisekarte und erkundigt sich, was John in das Café verschlagen hat.

John bemerkt, dass auf der Rückseite der Speisekarte drei Fragen stehen:

1. Warum bist du hier?
2. Hast du Angst vor dem Tod?
3. Führst du ein erfülltes Leben?

Nach langem Überlegen bestellt John ein großes Frühstück, obwohl es bereits halb elf Uhr abends ist.

Nachdem Casey Johns Bestellung an den Küchenchef weitergegeben hat, setzt sie sich zu ihm an den Tisch. Die beiden kommen ins Gespräch.

John möchte wissen, was es mit den Fragen auf sich hat. Casey erklärt, dass man die Fragen auf sich selbst beziehen muss. Sobald man sich die erste Frage gestellt hat, muss man so lange über sie nachdenken, bis man eine Antwort gefunden hat.

Langsam wird John bewusst, dass es drei große Fragen des Lebens sind. Aber ging es ihm nicht immer gut, obwohl er sich diese Fragen nie gestellt hatte?

Casey erklärt, dass es schwer sei, nicht seiner Bestimmung zu folgen, sobald man sich die erste der drei Fragen gestellt hat. Dann steht sie auf, um nach Johns Bestellung zu sehen.

Dieser Ort und die Fragen verwirren John. Als der Küchenchef an seinen Tisch kommt, um Wasser nachzugießen, kreisen ihm tausend Gedanken durch den Kopf.

Der Küchenchef heißt Mike. Die beiden sprechen über die erste Frage und wie man eine Antwort finden kann. Mike erklärt, dass der Weg zur Antwort verschieden ist, genauso wie jeder Mensch verschieden ist.

Noch bevor John auf die zweite Frage eingehen kann, hat Mike bereits das Essen serviert.

Nach einer Weile kommt Casey wieder an den Tisch und die beiden führen ihr Gespräch weiter.

John möchte wissen, was man tun sollte, nachdem man die Antwort auf die erste Frage und damit seine Bestimmung gefunden hat. Doch Casey braucht gar nicht zu antworten, da John die Frage selbst beantwortet: Tue, was du möchtest und was zu deiner Bestimmung passt!

Casey erklärt, dass die Antwort auf die erste Frage zum sogenannten Zweck der Existenz (ZDE) führt – zumindest verwenden Mike und sie diesen Ausdruck. Diejenigen, die ihren ZDE gefunden haben, blühen darin auf, wohingegen diejenigen, die ihren ZDE nicht kennen, hinter ihren Möglichkeiten zurückbleiben.

Im weiteren Gespräch erzählt Casey, was sie von einer grünen Meeresschildkröte auf Hawaii gelernt hat. Obwohl sie sich nicht anstrengte, konnte die Schildkröte schneller schwimmen als Casey. Am nächsten Tag kam Casey hinter ihr Geheimnis: Die Schildkröte nutzte jene Wellen, die sie nach vorne trieben, aber sie kämpfte nicht gegen die Wellen, die sie bremsten.

Es dauert einen Moment, bis John die Moral der Geschichte durchschaut: Man darf sich nicht an Kleinigkeiten abarbeiten, weil man sonst die großen Chancen nicht wahrnehmen kann.
Casey stimmt dem zu.

Als John bei seinen Pfannkuchen angelangt ist, schaut Mike wieder vorbei. John lobt das Essen und möchte wissen, warum Mike nicht noch mehr Cafés eröffnet.

Mike antwortet in Form einer kurzen Geschichte von einem Fischer und einem Geschäftsmann. (Die Geschichte ist an die »Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral« von Heinrich Böll angelehnt.)

Im Urlaub kommt ein Geschäftsmann mit einem einheimischen Fischer ins Gespräch. Er versucht, ihn davon zu überzeugen, Karriere zu machen. Doch der Fischer erklärt ihm, dass man auch mit wenig Geld und ohne Karriere glücklich sein kann.

Mike erklärt, dass viele Menschen auf den Tag X warten, an dem sie endlich in den Ruhestand gehen können. Er selbst wollte nie auf diesen Tag warten.

John denkt über seine eigene Karriere nach. Der Gedanke, bereits jetzt all die schönen Dinge zu tun, die die meisten Menschen auf den Ruhestand verschieben, gefällt ihm.

Mike führt Anne an Johns Tisch, um die beiden miteinander bekannt zu machen. Anne ist hin und wieder im Café zu Gast. Früher war sie in hoher Position in der Werbebranche tätig.

Anne klärt John darüber auf, wie Werbung grundsätzlich funktioniert: Jede Werbung versucht uns davon zu überzeugen, dass wir das beworbene Produkt brauchen, um glücklich zu werden. Deswegen kaufen wir immer wieder Dinge, von denen wir hoffen, dass sie uns glücklich machen. Um uns all die Produkte leisten zu können, müssen wir jedoch arbeiten. Und da die meiste Arbeit stressig und anstrengend ist, brauchen die Menschen schließlich noch mehr Produkte, die sie angeblich glücklich machen. Fertig ist der Teufelskreis.

Anne war selbst in diesem Teufelskreis gefangen. Doch eines Abends betrachtete sie all ihre Rechnungen und stellte fest, dass Konsum sie nicht glücklich machen konnte. Sie entkam dem Teufelskreis, indem sie sich mehr Zeit für Aktivitäten nahm, die ihr Spaß machten, anstatt Dinge zu kaufen.

Anne möchte wissen, ob Mike und John schon über die zweite Frage gesprochen haben: »Hast du Angst vor dem Tod?« Sie hatten noch nicht darüber gesprochen.

Anne erklärt, dass wir Menschen insbesondere dann Angst vor dem Tod haben, wenn wir nicht nach unserem Zweck der Existenz (ZDE) leben. Die Angst vor dem Tod kann bewusst oder unbewusst sein, aber solange man nicht nach seinem ZDE lebt, ist immer ein bisschen Angst da.

Über diese Worte muss John erst einmal nachdenken.

John betrachtet erneut die drei Fragen auf der Rückseite der Speisekarte:

1. Warum bist du hier?
2. Hast du Angst vor dem Tod?
3. Führst du ein erfülltes Leben?

Jetzt kommen ihm die Fragen nicht mehr so eigenartig vor.

Beim Betrachten der dritten Frage gewinnt John eine Erkenntnis: Es genügt nicht, den eigenen Zweck der Existenz (ZDE) zu kennen, man muss auch entsprechend handeln, um Erfüllung zu finden.

Im nächsten Moment erscheint Casey. Die beiden unterhalten sich darüber, was zu tun ist, wenn man seinen ZDE erkannt hat.

Johns Sorge, dass sich mit seinem ZDE möglicherweise kein hohes Einkommen erwirtschaften lässt, löst sich langsam in Luft auf. Wer seinem ZDE folgt, macht sich automatisch weniger aus Geld.

John und Casey kommen auf das Thema Glück zu sprechen. John erkennt, dass ihm bekannte Personen, die ihrer Bestimmung folgen, immer im richtigen Moment Glück zu haben scheinen.

Casey erzählt, dass auch sie durch das Café viele Personen kennengelernt habe, die dieses ungewöhnliche Glück hatten.

Vielleicht kommt dieses Glück einfach dadurch zustande, dass sich Menschen gerne für andere einsetzen, die mit voller Begeisterung an einer Sache arbeiten, die ihnen wichtig ist.

John hat das Frühstück aufgegessen und fragt Casey nach einem Stück Erdbeer-Rhabarber-Kuchen. Als Mike mit dem Kuchen erscheint, setzt er sich erneut zu John an den Tisch.

John möchte wissen, warum der Zweck der Existenz von den meisten Menschen nicht beachtet wird.

Mike vermutet, dass viele einfach nie in die Lage kommen, darüber nachzudenken. Außerdem verdrängen sie den Gedanken, dass sie ihr Schicksal selbst in der Hand haben. Doch wenn man sein Schicksal nicht selbst bestimmt, dann wird es von anderen bestimmt.

Es ist bereits 05:15 Uhr, als John erneut auf die erste Frage zu sprechen kommt. Zur Unterstützung holte er Casey an den Tisch.

Sie erklärt, dass man die Antwort auf die erste Frage selbst herausfinden muss. Bei den meisten Menschen dauert es seine Zeit, weil sie erst intensiv nachdenken müssen. Dabei spürt man es, sobald man auf eine heiße Spur gestoßen ist – manche fühlen sich förmlich elektrisiert.

John möchte wissen, warum Mike die drei Fragen auf die Karte geschrieben hat und wie er auf sie gekommen ist.

Die Fragen waren ihm in Costa Rica beim Betrachten eines Sonnenuntergangs in den Sinn gekommen. Anschließend haben sie ihn so lange begleitet, bis er sie für sich beantwortet hatte.

Nachdem Mike John den Weg zur nächsten Tankstelle beschrieben und sich von ihm verabschiedet hat, verlässt John das Café.

In diesem Moment geht die Sonne auf und ein neuer Tag beginnt.

Diese Geschichte hat der Autor John Strelecky im Alter von 33 Jahren tatsächlich erlebt.

Am Ende des Buches schreibt er noch, dass es eine Weile gedauert hat, bis er seinen ZDE gefunden hatte. Und er hat es nicht bereut, sein Leben geändert zu haben.

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