Napoleon Hill: Denke nach und werde reich

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Über Napoleon Hill

Napoleon Hill war ein US-amerikanischer Schriftsteller, der von 1883 bis 1970 gelebt hat. Sein Buch Denke nach und werde reich, das im Jahre 1937 erschien, soll sich 100 Millionen Mal verkauft haben, womit es auf Platz zehn der am meisten verkauften Bücher aller Zeiten steht.

Die Legende

Der Legende nach soll der junge Napoleon Hill im Jahre 1908 vom damals reichsten Mann der Welt, Andrew Carnegie, beauftragt worden sein, die nächsten zwei Jahrzehnte damit zu verbringen, eine Philosophie des Erfolges zu erarbeiten und ein Buch darüber zu schreiben. Hill soll daraufhin über 500 Superreiche, darunter Henry Ford, Thomas Edison und sogar einige US-Präsidenten, interviewt haben. Seine wichtigste Erkenntnis: Mit nichts als Gedanken, Ideen und systematischen Plänen, kann man reich werden (Quelle: Das Buch selbst).

Die Wahrheit über Napoleon Hill(?)

Matt Novak hat zwei Jahre lang über Napoleon Hill recherchiert und einen super langen englischsprachigen Artikel über seine Erkenntnisse geschrieben. Seine Schlussfolgerung lautet: Napoleon Hill war ein Scharlatan und Betrüger.

Mit Ausnahme von Thomas Edison, den Hill unter einem Vorwand vor die Kamera locken konnte, um ein Foto von ihm und sich zu machen, hatte Hill sehr wahrscheinlich keinen einzigen der 500 Superreichen je persönlich kennengelernt. Das bedeutet: Die Interviews, auf denen das Buch Denke nach und werde reich angeblich beruht, haben sehr wahrscheinlich niemals stattgefunden. Auch der Biograph von Andrew Carnegie konnte keinen Hinweis auf ein Treffen zwischen Hill und Carnegie finden.

Das Leben von Napoleon Hill scheint zwar aufregend, aber alles andere als »reich« gewesen zu sein. Er soll mehrfach wegen irgendwelcher Betrügereien vor Gericht gestanden oder sich auf der Flucht befunden haben. Er war fünfmal verheiratet.

Zusammenfassung

Napoleon Hills Buch Denke nach und werde reich soll die 13 Schritte zum Reichtum enthalten. Angeblich soll es sich um die kürzeste zuverlässige Philosophie für persönlichen Erfolg handeln, und sie soll auf der Erfahrung von mehr als 500 extrem erfolgreichen Amerikanern beruhen.

Angeblich gibt es ein Geheimnis (das sogenannte »Carnegie-Geheimnis«), das im Buch hundertfach erwähnt, aber nicht ein einziges Mal explizit ausgesprochen wird. Warum? Hill erklärt es so: Das Geheimnis wirkt besser, wenn man beim Lesen selbst darauf kommt – allerdings wird der Leser das Geheimnis nur dann überall aufscheinen sehen, wenn er bereit dazu ist.

Viele der von Hill angeblich interviewten Superreichen sollen offen zugegeben haben, dass sie ihr enormes Vermögen dem Carnegie-Geheimnis zu verdanken haben. (Das Geheimnis scheint zu sein, dass man eine Idee braucht und dass man an diese Idee glauben und sie beharrlich weiterverfolgen muss.)

»Sobald Sie anfangen, sich reich zu denken, werden Sie feststellen, dass Reichtum mit einer Geisteshaltung anfängt, mit einem konkreten Ziel und wenig bis keiner harten Arbeit.«

Die Geschichten, die Hill erzählt, um seine Philosophie zu verkaufen, wirken konstruiert und können einer logischen Überprüfung oftmals nicht standhalten. Zum Beispiel schreibt er, dass ein gewisser Darby einen Fehler gemacht habe, als er damit aufhörte, an einer bestimmten Stelle nach Gold zu graben; denn hätte er nur einen Meter weitergegraben, dann wäre er auf die vermutete Goldader gestoßen. (Sollte also jede Bemühung unendlich lange fortgeführt werden?)

Aus seinem Wörterbuch habe Hill das Wort »unmöglich« mit einer Schere herausgeschnitten, um sich selbst daran zu erinnern, dass nichts unmöglich ist. Es mag stimmen, dass viele Menschen zu schnell aufgeben, aber das andere Extrem (niemals aufzugeben) ist doch ebenso falsch.

Besonders deutlich tritt Hills Fanatismus in einer Geschichte über seinen Sohn zutage. Dieser war ohne Ohren auf die Welt gekommen. Da Hill – entgegen der Meinung der Ärzte – fest daran glaubte, dass sein Sohn eines Tages hören würde, hat er ihn aktiv daran gehindert, Zeichensprache zu lernen. Natürlich soll der Sohn später tatsächlich in der Lage gewesen sein, zu hören – mit einem neuartigen Hörgerät, das akustische Vibrationen auf den Schädelknochen übertrug.

Hills Diagnose, dass die meisten Menschen, die eigenen Überzeugungen für das Maß aller Dinge halten, scheint für ihn selbst nicht zu gelten.

Schauen wir uns die 13 Schritte zum Reichtum einmal an.

Schritt #1: Ein Anliegen haben

Ein Anliegen, so der Autor, ist mehr als nur eine Hoffnung oder ein Wunsch.

Sich alle Türen offenhalten zu wollen sei grundfalsch:

»Wer ein Vorhaben siegreich zum Abschluss bringen will, muss bereit sein, seine Schiffe zu verbrennen und sich alle Rückzugsmöglichkeiten zu nehmen. Nur dann kann er eine für den Erfolg unabdingbare Grundhaltung aufrechterhalten: das dringende Anliegen, es zu schaffen.«

Durch das Befolgen der folgenden sechs Schritte sei Andrew Carnegie zu seinem großen Vermögen gekommen:

  1. Festlegen, wie viel Geld man besitzen möchte.
  2. Festlegen, was man im Gegenzug leisten möchte.
  3. Festlegen, wann man das Geld besitzen möchte.
  4. Einen Umsetzungsplan ausarbeiten und sofort den ersten Schritt tun.
  5. Die Punkte 1. bis 4. schriftlich festhalten.
  6. Den Aufschrieb zweimal am Tag laut vorlesen (morgens und abends).

(Angeblich wurden diese sechs Schritte von Thomas Edison abgesegnet.)

Niemand wird zufällig reich. Man muss sich den gewünschten Reichtum vorstellen können. Was man braucht, ist ein sogenanntes Geldbewusstsein:

»Nur wer ein Bewusstsein für Geld entwickelt, wird je zu Reichtum gelangen. Geldbewusstsein bedeutet, dass alle Gedanken so von dem Anliegen, reich zu werden, voll sind, dass man es in der eigenen Vorstellung bereits ist.«

Schritt #2: Der Glaube

Glaube setzt Emotionen frei, die einen Kommunikationsweg zwischen unserem endlichen Verstand und der sogenannten grenzenlosen Intelligenz eröffnen.

Für die Zielerreichung ist es unerlässlich, dass man die richtigen Emotionen hat. Positive Emotionen führen zum Ziel, während negative Emotionen hinderlich sind.

»Der Glaube ist das ewige Elixier, das Gedankenimpulsen Leben, Kraft und Energie verleiht.«

Der Glaube selbst lässt sich durch Autosuggestion herbeiführen. Im Grunde geht es darum, die Botschaft an das Unterbewusstsein so lange zu wiederholen, bis sie sich förmlich einbrennt. Das ist auch der Grund, warum man die eigenen finanziellen Ziele aufschreiben und zwei Mal täglich laut vorlesen sollte.

Schritt #3: Autosuggestion

Unter Autosuggestion oder Selbstbeeinflussung versteht Hill »alle Suggestionen und selbst verabreichten Reize, die über die fünf Sinne in den Geist eindringen«.

Ziel ist es, das Unterbewusstsein mit den zum Ziel passenden Gedanken zu versorgen. Eine besonders wichtige Zutat dürfe dabei nicht vergessen werden: Emotionen!

Angeblich lässt sich das Unterbewusstsein dazu bringen, einen Umsetzungsplan auszuarbeiten, indem man sich vorstellt, dass man bereits besitzt, was man haben möchte. Mit geschlossenen Augen solle man sich das gewünschte Geld vorstellen. Der zweite Schritt sei auch sehr wichtig: Man solle visualisieren, wie man die Dienstleistung erbringt, die das ganze Geld rechtfertigt.

Skeptikern empfiehlt der Autor folgendes:

»Lesen Sie sich das ganze Kapitel [über Autosuggestion] jeden Abend laut vor, bis Sie fest davon überzeugt sind, dass das Prinzip der Autosuggestion funktioniert.«

Schritt #4: Fachkenntnisse

Es heißt, Wissen sei Macht, aber das stimmt nicht! Zu echter Macht wird Wissen nur dann, wenn es in konkreten Umsetzungsplänen Verwendung findet. Richtig sei daher: Wissen ist potenzielle Macht.

Entsprechend sei ein gebildeter Mensch nicht jemand, der über eine Menge Allgemein- und Fachwissen verfügt, sondern jemand, der in der Lage ist, sich selbstständig das für die Zielerreichung notwendige Wissen anzueignen.

»Gebildet ist jeder, der weiß, wo er Wissen abrufen kann, wenn er es braucht, und wie er das Wissen in konkrete Handlungspläne umsetzen kann.«

Hill stellt außerdem fest, dass Menschen nur solches Wissen wertschätzen, für das sie bezahlt haben. Nur wenn man bezahlen muss, bleibt man auch dann bei der Stange, wenn der Wissenserwerb unbequem wird.

Zu wissen, wie man Werbung in eigener Sache macht, hält Hill für besonders erstrebenswert.

Schritt #5: Fantasie

Fantasie ist wichtig, weil unsere Grenzen (nur) von unserer Vorstellungskraft bestimmt werden. Je mehr Fantasie wir also haben, umso weniger sind wir begrenzt.

Hill unterscheidet zwei Formen der Fantasie, die trainiert werden können: die synthetische Fantasie und die schöpferische Fantasie. Die synthetische Fantasie kombiniert lediglich bereits vorhandene Ideen und Pläne neu. Die schöpferische Fantasie hingegen bedient sich aus der grenzenlosen Intelligenz und bringt so Vorstellungen, Ideen und Pläne hervor, die es noch nie zuvor gegeben hat.

Schritt #6: Systematische Planung

Hill erklärt, dass eine Person allein niemals genug Erfahrung, Bildung, Wissen und Fähigkeiten besitzt. Um an Geld zu kommen, sei man daher auf die Zusammenarbeit mit anderen angewiesen.

Realisierbare Pläne werden in vier Schritten erstellt:

  1. Eine sogenannte Master Mind-Gruppe gründen, d. h. sich mit anderen Menschen zusammentun.
  2. Bestimmen, welchen Vorteil und Nutzen man den anderen Mitgliedern der Master Mind-Gruppe als Gegenleistung für ihre Kooperation bieten kann.
  3. Mindestens zwei wöchentliche Sitzungen mit der Gruppe durchführen.
  4. Stets auf absolute Harmonie innerhalb der Gruppe achten.

Und wenn der Plan scheitert? Dann muss er durch einen neuen Plan ersetzt werden. Edison habe rund 10.000 Anläufe gebraucht, bis seine Idee – die Glühbirne – Realität geworden war.

»Ein Mensch ist erst dann wirklich gescheitert, wenn er sich selbst aufgibt.«

Bei der Zusammenstellung einer Master Mind-Gruppe sollte man Mitglieder auswählen, die sich von Niederlagen nicht entmutigen lassen.

In diesem Kapitel geht der Autor ausführlich auf das Thema Selbstvermarktung ein. Er nennt insgesamt elf Führungsqualitäten, die seiner Meinung nach wichtig sind: Selbstvertrauen, Selbstbeherrschung, Gerechtigkeitssinn, Entschlossenheit, konkrete Pläne, Engagement, Charakterfestigkeit, Empathie und Einfühlungsvermögen, Detailkenntnis, Verantwortungsbereitschaft und Teamgeist.

Führung durch Konsens sei grundsätzlich effektiver als Führung durch Zwang. Unter Zwang würden sich die Menschen nur zeitweise unterordnen – wenn überhaupt.

Berufsanfängern rät Hill, nach Partnerschaften, statt nach Beschäftigungsverhältnissen, Ausschau zu halten:

»Suchen Sie nicht irgendeinen Job. Überlegen Sie nicht, wo es freie Stellen geben könnte. Vergessen Sie die klassische Frage ‚Haben Sie Arbeit für mich?‘ Konzentrieren Sie sich stattdessen darauf, was sie zu bieten haben.«

Die 10 Hauptgründe für Führungsversagen und die 30 Hauptgründe für Fehlschläge spare ich mir an dieser Stelle. (Es handelt sich um Charakterschwächen, auf die man durch kurzes Nachdenken selbst kommen kann.)

Schritt #7: Schnelle Entscheidungen

Mangelnde Entschlusskraft bzw. die Neigung, Dinge auf die lange Bank zu schieben, sei einer der Hauptgründe für das Scheitern. Warum können sich so viele Menschen nicht entscheiden? Eine Hauptursache sieht Hill in den Meinungen anderer Menschen. Wer sich von Meinungen steuern lasse, habe kein (eigenes) Anliegen (siehe Schritt #1).

Hill rät dazu, die eigenen Pläne umzusetzen, statt nur von ihnen zu erzählen. Nur so könne man verhindern, dass Menschen, die sich nicht gut auskennen, ihre Meinung kundtun. Am besten man spricht nur mit den Mitgliedern der Master Mind-Gruppe über seine Pläne.

Hill erklärt, dass sich der Wert einer Entscheidung danach richte, wie viel Mut sie erfordert. Als Beispiel für diese These nennt er die Amerikanische Unabhängigkeitserklärung.

»Gewöhnlich macht die Welt Platz für Menschen, deren Worte und Taten zeigen, dass sie wissen, wo sie hinwollen.«

Schritt #8: Durchhaltevermögen

Ohne Ausdauer habe man schon verloren – und mit Ausdauer werde man gewinnen. Zu wenig Ausdauer lasse sich durch ein stärkeres Verlangen ausgleichen. Außerdem hinge Ausdauer von diesen Faktoren ab: ein klares Ziel, konkrete Planung, ein Anliegen, Selbstvertrauen, sicheres Wissen über die Zusammenhänge (statt bloßer Spekulation), Teamgeist, Willenskraft, Gewohnheit.

Ausdauer sei auch deswegen wichtig, weil nur der, der Ausdauer zeige, die Erkenntnis gewinne, dass in jedem Fehlschlag auch ein Keim für eine positive Entwicklung liege.

Mangelndes Durchhaltevermögen erkennt Hill unter anderem an einem mangelnden Interesse am Erwerb von Fachkenntnissen. Wer Selbstgefälligkeit an den Tag lege, sei ein hoffnungsloser Fall.

Hill nennt vier Schritte, mit denen sich Ausdauer entwickeln lässt:

  1. Ein konkretes Ziel haben, dem ein dringendes Anliegen zugrunde liegt.
  2. Einen konkreten (Umsetzungs-)Plan erstellen.
  3. Sich gegen negative Einflüsse abschotten.
  4. Ein Bündnis mit mindestens einer anderen Person eingehen, die dazu ermutigt, den Plan bis zum Erreichen des Ziels zu verfolgen.

Hill betont, dass diese vier Schritte die Voraussetzung für Erfolg in allen Lebenslagen seien. Wer sich gewohnheitsmäßig an diese vier Schritte halte, mache alles richtig. Die 13 Schritte (oder Grundsätze) seien im Grund nur dazu da, die o. g. vier Schritte zu einer Gewohnheit werden zu lassen.

Schritt #9: Die Macht des Master Mind-Prinzips

Durch den (harmonischen) Zusammenschluss mit anderen Menschen im Sinne einer Master Mind-Gruppe gewinnt man Macht. Und Macht ist eine Grundvoraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung finanzieller Ziele. Letztlich geht es um die Koordination von Wissen.

(Hill nennt drei Wissensquellen: Die grenzenlose Intelligenz, das gesammelte Wissen der Menschheit und die Forschung.)

Schritt #10: Das Geheimnis der Transmutation sexueller Energie

Hill hat die Beobachtung gemacht, dass Menschen oft erst ab einem Alter von etwa 40 Jahren beruflich (und finanziell) erfolgreich werden. Er erklärt das damit, dass Menschen erst im Alter zwischen dreißig und vierzig Jahren zufällig herausfinden, wie sie ihre sexuelle Energie umleiten können, um so ihr schöpferisches Potenzial für ihren finanziellen Erfolg zu nutzen. Er bezeichnet das als die Transmutation sexueller Energie.

»Männer, die viel Geld, Macht und Ruhm erlangen, tun das in erster Linie, um eine Frau zu beeindrucken. Gäbe es keine Frauen in ihrem Leben, wäre das ganze Geld für die meisten Männer nutzlos.«

Neben sexueller Energie könne der Geist auch durch andere Stimulanzien angeregt werden. Als Beispiele nennt Hill unter anderem Musik, Liebe, Freundschaft, Angst sowie Alkohol und (andere) Drogen.

Wie man sich diese angebliche Tatsache zunutze macht, erklärt der Autor so:

»Zum Genie bringt es, wer Sex, Liebe und Romantik entwickelt, kontrolliert und gezielt einsetzen kann. Und das geht kurz gesagt so: Fördern Sie diese Emotionen und lassen Sie sie Ihre Gedanken dominieren. Bekämpfen Sie gleichzeitig aktiv das Aufkommen destruktiver Emotionen.«

Schritt #11: Das Unterbewusstsein

Im Unterbewusstsein werden alle über die fünf Sinne hereinkommenden Reize eingeordnet und aufgezeichnet. Auf irgendeine (noch unbekannte) Weise zapft das Unterbewusstsein die grenzenlose Intelligenz an und holt sich alle Informationen, die zur Zielerreichung notwendig sind.

Natürlich könne man das Unterbewusstsein nicht komplett steuern, aber über Autosuggestion sei es möglich, es in die eine oder andere Richtung zu lenken. Da sich der Geist entweder (nur) mit positiven oder (nur) mit negativen Emotionen befassen könne, sei es unsere Aufgabe, dafür zu sorgen, dass der Geist von positiven Emotionen dominiert wird.

»Sie können in Ihr Unterbewusstsein alle Vorhaben, Gedanken oder Ziele einpflanzen, die Sie gern in ihr physisches oder monetäres Gegenstück verwandeln möchten.«

Schritt #12: Das Gehirn

Hill betrachtet das Gehirn als den Sender und Empfänger von Gedanken. Über das Medium des Äthers könne das Gehirn mit anderen Gehirnen Schwingungen austauschen. Über Emotionen und unsere Vorstellungskraft können wir die Empfangsleistung unseres Gehirns steigern.

»Ein Gehirn, das durch Emotionen sexueller Natur stimuliert wird, weist eine viel höhere Vibrationsrate auf als sonst.«

Am Ende des Kapitels weist der Autor auch auf ein Experiment hin, das angeblich bewiesen habe, dass sowohl Hellseherei als auch Telepathie Realität seien.

Schritt #13: Der sechste Sinn

Über den sechsten Sinn kann die grenzenlose Intelligenz ganz ohne unser Zutun mit uns kommunizieren. Was wir davon haben, erklärt Hill so:

»Der sechste Sinn warnt Sie so rechtzeitig vor drohenden Gefahren, dass Sie sie abwenden können, und er macht Sie so früh auf Chancen aufmerksam, dass Sie sie ergreifen können.«

Der Autor selbst nutzt seinen sechsten Sinn, indem er in Gedanken Sitzungen mit seinem imaginären Beraterteam abhält.

Der Rest des Buches befasst sich mit den sechs Grundängsten und wie man sie austrickst.

Fazit

Nicht alles, was Napoleon Hill in seinem Weltbestseller Denke nach und werde reich schreibt, ist falsch, aber für mich waren seine Erklärungen und Begründungen nur schwer zu ertragen. Zu erfahren, dass Hill trotz seines Wissens niemals wirklich reich war (zumindest nicht auf Dauer) und dass es begründete Zweifel an der Entstehungsgeschichte seines Werkes gibt, hat es nicht besser gemacht.

In meinen Augen handelt es sich um eines der am meisten überbewerteten Bücher überhaupt. Trotzdem kann ich nur jedem dazu raten, dass Buch selbst zu lesen, um sich ein eigenes Bild zu machen.

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Über den Autor

Dr. Jan Höpker ist Wissenschaftler und Gründer der Websites HabitGym und Der perfekte Ratgeber. Mit seinem Buch Erfolg durch Fokus & Konzentration hat er bis heute mehr als 20.000 Leser erreicht und ihnen dabei geholfen, fokussierter zu leben, zu lernen und zu arbeiten.

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